Sinzinger Hallenmasters – SC Kelheim gelingt Sensations-Triumph

SC Kelheim gelingt Sensations-Triumph

 

A-Klassist lässt beim Sinzinger Hallenmasters Seriensieger Viehhausen, Jura und Oberndorf hinter sich +++ 3:2-Sieg im Überraschungsfinale gegen Sinzing

Für zwei dicke Überraschungen sorgten am Sonntagabend bei der vierten Auflage des Sinzinger Hallenmasters die beiden A-Klassisten SC Kelheim und der SC Sinzing selbst. Im mit Kreisligisten gespickten Teilnehmerfeld gelang den beiden erst der jeweilige Gruppensieg und anschließend der Triumph im Halbfinale gegen Seriensieger Viehausen bzw. Jura 05. Im Endspiel setzten sich die Kelheimer mit 3:2 durch und feierten anschließend ausgelassen den Titel.Kay Baitz, Kapitän des SC Kelheim, war nach dem Finalsieg zurecht stolz auf seine Jungs: Wir haben vom ersten Spiel an eine souveräne Leistung gezeigt, sind sehr motiviert ins Turnier gekommen, sagt er. Man habe mit dem Turniersieg die gute Hallensaison und die zuletzt gezeigten Leistungen bestätigt, erklärt Baitz. Ein großes Lob geht an den SC Sinzing, der das Turnier super organisiert hat“, meint er und spricht damit allen Mannschaften aus der Seele. Klar, dass man im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchte, sagt Baitz und fügt augenzwinkernd hinzu: Wir wollen den Titel dann natürlich verteidigen!Die Kelheimer sorgten schon in der Vorrunde für verwunderte Gesichter auf der Tribüne beim Blick auf die Ergebnisse. Mit ihrem frischen und frechen Auftreten gewannen die Niederbayern ihre drei Gruppenspiele allesamt und ließen den FC Viehhausen, ebenfalls fürs Semifinale qualifiziert, den TV Oberndorf und den TSV Oberisling hinter sich. In der anderen Gruppe hieß es für Ausrichter SC Sinzing im letzten Spiel gegen Jura 05 alles oder Nichts: am Ende setzte sich der A-Klassist mit 4:2 durch und holte sich mit sechs Punkten noch vor Jura den Gruppensieg. Auf den Rängen wurde der ASV Undorf und der TSV Großberg mit je einem Sieg verwiesen.

 

Halbfinals müssen vom Punkt entschieden werden

Beide Halbfinals sollten eine ganz enge Kiste werden. Im Duell Sinzing gegen Viehhausen, das alle drei bisherigen Hallenmasters gewinnen konnte, stand es nach der regulären Spielzeit 1:1. Im Siebenmeterschießen hatte der Ausrichter das bessere Ende für sich, gewann 6:5 und ließ die Halle beben. Auch im zweiten Semifinale, Kelheim traf auf Jura, bedurfte es ein Siebenmeterschießen, um den zweiten Finalist ausfindig zu machen. Und auch hier setzte sich der A-Klassist mit 6:5 durch. Für Seriensieger FC Viehhausen reichte es am Ende nur zum enttäuschenden vierten Platz, da das kleine Finale mit 0:2 an den FC Jura ging.

Im Überraschungsfinale zwischen Sinzing und Kelheim, das so sicherlich keiner auf dem Schirm hatte, kamen zunächst die Sinzinger besser rein und gingen durch Andreas Rötzer in Führung. Die Antwort des Gegners sollte aber nicht lange auf sich warten: erst besorgte Qeendrim Rexhepi per Freistoßtor den Ausgleich, keine Minute später legte Saleh Ramiz nach und brachte Kelheim in Front. In einem ultraspannenden Match traf Tobias Pflamminger postwendend zum Ausgleich. Drei Minuten waren jetzt noch auf der Uhr. Die Kelheimer pochten auf den Siegtreffer – und bekamen ihn: Tobias Meindl vollendete einen schönen Spielzug zwei Minuten vor dem Ende zum 3:2-Siegtreffer.

Franz Schöppl, Sinzings Vorstand, zeigte sich mit dem Turniertag und der Organisation vollends zufrieden. Das Turnier wurde super organisiert. Mit der Schiedsrichterleistung kann man sehr zufrieden sein, auch wenn sich manche Spieler nicht diszipliniert verhalten haben, betont Schöppl. Auch sportlich sei es für den SC Sinzing ein erfolgreicher Tag gewesen, freut er sich. Sinzings Damen holten sich einige Stunden zuvor den Turniersieg. Die Klasse draußen spielt in der Halle keine Rolle und die Leistungen auf dem Platz spiegeln sich drinnen nicht wieder. Dies sieht man am Turniersieger, der immerhin zwei Klassen tiefer als die Konrkurrenten spielt, meint Schöppl abschließend.

 

Quelle FuPA.net